Unterstützer

Die Angler waren und sind kein pauschales Problem von Schutzgebieten, sondern ein Teil der Lösung. Viele dieser Gebiete haben sich über Jahre mit den Anglern erst zu dem entwickelt, was sie heute sind. Schon bei der Ausweisung der vorhandenen Naturschutzgebiete in der Ostsee wurde versucht der Freizeitfischerei einen negativen Einfluss auf die Schutzgüter nachzusagen, jedoch aus Sicht des DAFV und führenden Forschungsinstituten ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage. Pauschale Verbote ohne wissenschaftliche Grundlage bringen aus unserer Sicht keinen weiter und werden die Akzeptanz für die Maßnahmen in der Gesellschaft in Frage stellen.

www.dafv.de

Alexander Seggelke

Geschäftsführer , DAFV

Ein effektiver Klimaschutz kann nur mit den zwei Millionen Waldbesitzenden in Deutschland gelingen. Mit ihrer nachhaltigen Waldbewirtschaftung, ihrer Expertise und ihrem Blick auf die kommenden Generationen leisten sie einen zentralen Beitrag für die Stabilisierung unserer Wälder. Der europäische Green Deal wird nur erfolgreich sein, wenn er gemeinsam mit den Waldbesitzenden entwickelt wird.

www.waldeigentuemer.de

Dr. Irene Seling

Hauptgeschäftsführerin, AGDW – Die Waldeigentümer

Dieser Green Deal ist ein BAD Deal für die Landwirtschaft. Er führt zu einem Erzeugungsrückgang und der Verlagerung der Erzeugung von Lebensmitteln ins Ausland. Wir wollen den Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln optimieren und unsere Leistung für die Umwelt ausbauen. Hier setzen wir auf Kooperationsmodelle und Innovationen. Verbote helfen hier nicht. Wir Bauern brauchen ökonomische Zukunftsperspektiven für unsere Betriebe.

www.bauernverband.de

Joachim Rukwied

Präsident , Deutscher Bauernverband

Jagd leistet heute wertvolle Dienste für den Artenschutz. Jägerinnen und Jäger dämmen zum Beispiel invasive Arten wie Waschbär, Nutria oder Nilgans ein und überwachen ihre Bestände. Sie erfüllen damit EU-Vorgaben. Gerade Lebensräume wie Feuchtwiesen, Schilfgürtel oder Auenwälder sind häufig Schutzgebiete – und beliebt bei invasiven Arten. Jagd muss also auch in Schutzgebieten möglich sein – zum Beispiel mit Fallen. Selbst in Nationalparken werden Pflanzenfresser wie Reh und Hirsch bejagt, damit sich der Wald verjüngen kann und umliegende Flächen nicht geschädigt werden. Jagd ist ein wichtiges Instrument des Wildtiermanagements, um die Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie in Deutschland zu erreichen. Ein Verbot wäre von Nachteil für die Artenvielfalt.

www.jagdverband.de

Dr. Volker Böhning

DJV-Präsident , Deutscher Jagdverband

Die deutsche Säge- und Holzindustrie ist ein verlässlicher Partner im Kampf gegen den Klimawandel. Bei der Herstellung CO2-speichernder Holzprodukte für die Bau-, Verpackungs-, und Möbelindustrie hält sich die Branche an höchste Nachhaltigkeitsstandards und ist damit Vorreiter einer Bioökonomie, in der Recyclingfähigkeit, Energieeffizienz und die vollständige Verwertung des Rohstoffs Holz an erster Stelle stehen. Grundlage dieses Wirtschaftens ist die nachalthaltige Nutzung unserer Wälder. Der Europäische Green Deal gefährdet diese weitreichenden Potenziale der Holzverwendung für den Klimaschutz, die Wirtschaft und die Gesellschaft.
Jörn Kimmich

Präsident DeSH, Deutsche Säge- und Holzindustrie